Warum Haar trocken und brüchig wird und wo man ansetzt
Jedes Haar ist von einer feinen Schuppenschicht umgeben, ähnlich wie Dachziegel, die übereinanderliegen. Liegt sie glatt an, bleibt die Feuchtigkeit im Haar: Es glänzt und lässt sich gut kämmen. Wird sie rau, verliert das Haar Wasser, fühlt sich strohig an und bricht leichter.
Dabei gibt es zwei Baustellen, und sie brauchen unterschiedliche Pflege:
Feuchtigkeit. Fühlt sich dein Haar rau, kraus und durstig an, fehlt ihm vor allem Wasser. Hier setzt coco an: Kokosnussöl und Aminosäuren versorgen das Haar mit Feuchtigkeit und geben ihm Glanz zurück.
Struktur. Bricht dein Haar ab und franst aus, ist die innere Struktur geschwächt, oft durch Hitze, Färben oder Reibung. Hier setzt herbal an: pflanzliche Protein-Komplexe und Arginin pflegen die innere Struktur und machen das Haar elastischer und widerstandsfähiger.
Viele haben beides. Dann verbindet die Routine beide Ansätze. Der Check oben findet heraus, wo dein Schwerpunkt liegt.
Hitze
Föhn, Glätteisen und Lockenstab entziehen dem Haar Feuchtigkeit und machen es spröde.
Färben und Aufhellen
Farbe und Blondierung rauen die Schuppenschicht auf. Das Haar wird poröser und bricht leichter.
Sonne, Chlor und Heizungsluft
Im Sommer Sonne, Salz und Chlor, im Winter trockene Heizungsluft. Beides entzieht dem Haar Feuchtigkeit.
Reibung
Rubbeln mit dem Handtuch, Bürsten im nassen Zustand, enge Haargummis und raue Kissenbezüge belasten die Oberfläche.
Kalkhaltiges Wasser
In vielen Regionen ist das Leitungswasser hart. Kalk kann sich auf dem Haar ablagern. Es wirkt dann stumpf und fühlt sich rau an.
Mit den Jahren
Die Kopfhaut bildet mit der Zeit weniger Talg. Das Haar bekommt weniger natürlichen Schutz und wird trockener.

